DAS SATANISCHE RITUAL

DAS SATANISCHE RITUAL

A. WAS VOR BEGINN EINES SATANISCHEN RITUALS BEACHTET WERDEN MUß:

  1. Die Person, die das Ritual zelebriert, soll während der gesamten Dauer des Rituals auf den Altar und das Symbol des Baphomet blicken, außer wenn andere Positionen ausdrücklich angegeben sind.
  2. Der Altar sollte sich möglichst vor der nach Westenzeigenden Wand befinden.
  3. Bei Ritualen, die nur von einer Person zelebriert werden, entfällt die Rolle des Priesters. Sind mehrere Personen an der Zeremonie beteiligt, muß eine von ihnen als Priester fungieren. Bei einem Ritual mit nur einer Person führt diese die Anweisungen aus, die für den Priester gegeben werden.
  4. Jedes Mal wenn die Worte „SHEMHAMFORASH” und „HEIL SATAN” von der Person gesprochen werden, die als Priester fungiert, wiederholen die anderen Teilnehmer diese Worte. Der Gong wird geschlagen, wenn die Teilnehmer „HEIL SATAN” wiederholt haben.
  5. Gespräche (außer im Zusammenhang mit der Zeremonie) und Rauchen sind, nachdem die Glocke zu Beginn geläutet wurde und bis sie am Ende des Rituals wieder erklungen ist, verboten.
  6. Das buch Belial beinhaltet die Prinzipien der satanischen Magie und Rituale. Bevor du versuchst, die Rituale im Buch Leviathan anzuwenden, mußt du unbedingt das ganze Buch Belial lesen und verstehen. Erst wenn du dies getan hast, kann ein erfolg bei den dreizehn nachstehenden Schritten erwartet werden.

B. DIE DREIZEHN SCHRITTE

(Genaue Anweisungen siehe unter „Gegenstände, die beim satanischen Ritual verwendet werden”).

12.Lege die Kleidung für das Ritual an.

13.Stelle die Gegenstände für das Ritual bereit; zünde die Kerzen an und dunkle alle äußeren Lichtquellen ab; platziere die Manuskripte wie angegeben rechts und links auf dem Altar.

14.Wird eine Frau als Altar eingesetzt, soll sie jetzt ihre Position einnehmen – Kopf nach Süden, Füße nach Norden.

15.Reinigen der Luft durch Schlagen der Glocke.

16.„Anrufung Satans” und die darauf folgenden „Infernalischen Namen” (siehe Buch Leviathan) werden jetzt laut vom Priester gelesen. Die Teilnehmer wiederholen jeden der Infernalischen Namen, nachdem der Priester ihn gesprochen hat.

17.Trinke vom Kelch.

18.Der Priester dreht sich gegen den Uhrzeigersinn und zeigt mit dem Schwert in die vier Himmelsrichtungen, wobei er die jeweiligen Fürsten der Hölle anruft: Satan aus dem Süden, Luzifer aus dem Osten, Belial aus dem Norden und Leviathan aus dem Westen.

19.Segne mit dem Phallus (falls einer eingesetzt wird).

20.Der Priester liest laut die geeignete Anrufung für die jeweilige Zeremonie vor: Lust, Mitleid oder Zerstörung (siehe Buch Leviathan).

21.Bei einem persönlichen Ritual ist dieser Schritt sehr wichtig. Alleinsein ist besonders geeignet zum Offenbaren der geheimsten Wünsche, und du solltest nicht versuchen, etwas „zurückzuhalten” bei der Darstellung, beim Formulieren oder Durchspielen der Vorstellung, die deine Wünsche verkörpern. In dieser Phase wird dein „Entwurf” skizziert, eingepackt und an den Empfänger deines Werkes geschickt.

(A)

Wie du jemanden zu lustvollen Dingen veranlaßt oder eine sexuell befriedigende Situation herbeiführst.

Verlasse den Platz vor dem Altar und begebe dich dorthin, wo du das vorgesehene Ritual am effektivsten weiterführen kannst, entweder im gleichen Raum oder in einem anderen. Dann gestalte eine Darstellung, die so genau wie möglich der Situation gleichen soll, die du anstrebst. Du hast bekanntlich fünf Sinne zum wahrnehmen, darum solltest du dich nicht auf einen Sinn beschränken. Hier sind geeignete Mittel, die einzeln oder kombiniert eingesetzt werden können:

a) Graphische Darstellungen wie Zeichnungen, Gemälde etc.

  1. b)  Schriftliche Schilderungen wie Geschichten, Stücke, Beschreibung der Wünsche und des Resultats
  2. c)  Stelle deine Wünsche als Bühnenbild oder kleines Theaterstück dar; spiele dich entweder selbst oder die Rolle des Objektes deiner Begierde und benutze jegliche Hilfsmittel, die sich zur Stärkung der Imagination eignen.
  3. d)  Alle Gerüche, die mit der gewünschten Person oder Situation in Verbindung stehen.
  4. e)  Alle Klänge oder Hintergrundgeräusche, die einer starken Imagination dienen.

Intensive sexuelle Gefühle sollen diesen Schritt des Rituals begleiten, und wenn die Vorstellungskraft groß genug ist, soll ein möglichst heftiger Orgasmus der Höhepunkt dieses Schrittes sein. Dieser Höhepunkt soll durch Masturbation oder andere autoerotische Handlungen herbeigeführt werden. Nach dem Orgasmus kehre zum Altar zurück und fahre fort mit Schritt 11.

(B)

Wie du Hilfe oder Erfolg für jemanden erreichst, der deine Sympathie oder dein Mitgefühl hat (einschließlich dir selbst).

Bleibe in der Nähe des Altars und stelle dir die Person, der du helfen willst, so realistisch wie möglich vor (bzw. intensiviere dein Selbstmitleid), und drücke deinen Wunsch mit deinen eigenen Worten aus. Wenn deine Gefühle aufrichtig sind, wirst du Tränen vergießen. Lasse sie ungehindert fliesen. Nach dieser Übung in Rührseligkeit fahre fort mit Schritt 11.

(C)

Wie du die Vernichtung eines Feindes hervorrufst

Bleibe im Bereich des Altars, außer in dem Fall, daß die Imagination anderweitig leichter erreicht werden kann, z.B. durch die Nähe es Opfers, das du vernichten willst. Während du dir das Opfer vorstellst, arbeite mit den von dir ausgesuchten Mitteln an seiner Erstörung. Dies kann folgendermaßen aussehen:

  1. a)  Steche Nadeln und Nägel in eine Puppe, die dein Opfer darstellt; die Puppe kann aus Tuch, Wachs, Holz, pflanzlichen Stoffen etc. sein.
  2. b)  Anfertigung einer Grafik, die die Zerstörung deines Opfers schildert; Zeichnungen, Gemälde etc.
  3. c)  Eine lebhafte schriftliche Darstellung des Endes deines Opfers.
  4. d)  Ein detaillierter Monolog, gerichtet an das Opfer, in dem du seine Folterung und Vernichtung schilderst.
  5. e)  Die stellvertretende Darstellung von Verstümmelung, Verletzung, Hervorrufung von Schmerz oder Krankheit durch den Einsatz anderer gewünschter Maßnahmen oder Gegenstände.

Intensiver, geplanter Hass und Verachtung sollen diesen Schritt der Zeremonie begleiten, und dieser Schritt sollte erst beendet werden, wenn der Energieverbrauch den Magier in einen Zustand allgemeiner Erschöpfung versetzt hat. Ist diese Erschöpfung eingetreten, fahre mit Schritt 11 fort.

11 (a) Falls Gesuche geschrieben wurden, sollen sie jetzt vom Priester laut gelesen und danach in der Flamme der entsprechenden Kerze verbrannt werden. Nach jedem Gesuch soll „Shemhamforash” und „Heil Satan” gesprochen werden.

11 (b) Bei mündlichen Gesuchen sollen die Teilnehmer diese nacheinander dem Priester vorgetragen. Er wiederholt die Gesuche dann mit seinen eigenen Worten (die für ihn emotional am geeignetsten sind). Nach jedem Gesuch soll „Shemhamforash” und „Heil Satan” gesprochen werden.

12.Der entsprechende Henochische Schlüssel wird jetzt vom Priester gelesen, als Treue- beweis der Teilnehmer an die Kräfte der Finsternis.

Läuten der Glocke zur Entweihung; dann werden die Worte „Es ist vollbracht” vom Priester gesprochen.

ENDE DES RITUALS

 

C. GEGENSTÄNDE, DIE BEI EINEM SATANISCHEN RITUAL VERWENDET WERDEN

KLEIDUNG

Von den männlichen Teilnehmern werden schwarze Roben getragen. Die Roben können Kapuzen haben, um, falls gewünscht, das Gesicht zu verhüllen. Der Grund für die Verhüllung des Gesichtes ist, daß der Teilnehmer ungehemmt seine Gefühle ausdrücken kann. Es verringert auch die Ablenkung der Teilnehmer untereinander. Weibliche Teilnehmerinnen tragen aufreizende Gewänder, ältere Frauen schwarze Kleidung, Amulette mit dem Sigel des Baphomet oder das traditionelle Pentagramm Satans werden von allen Teilnehmern getragen.

Die Roben werden von den Männern angelegt, bevor sie den Ritualraum betreten, und während des gesamten Rituals getragen. Männer können auch komplett schwarze Kleidung anstatt schwarzer Roben tragen.

Schwarz wurde für die Kleidung im Ritualraum ausgewählt, weil es die Kräfte der Finster- nis symbolisiert. Aufreizende Kleider werden von den Frauen getragen, um die männlichen Teilnehmer zu erregen, und den Ausstoß von Adrenalin oder bioelektrischer Energie zu verstärken, wodurch intensiver gearbeitet werden kann.

ALTAR

Die ältesten Altare der Menschen waren aus lebendigem Fleisch und Blut; und die natürlichen Instinkte und Vorlieben waren die Grundlage seiner Religion. Spätere Religionen, die die Neigungen der Menschen als Sünde bezeichneten, verfälschten seine lebenden Altare zu Steintafeln und Metallklumpen.

Der Satanismus ist mehr eine Religion des Fleisches als des Geistes, darum wird ein Altar aus Fleisch für die satanischen Zeremonien verwendet.

Der Zweck eines Altars ist es, während der ganzen Zeremonie die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Eine nackte Frau wird als Altar für ein satanisches Ritual eingesetzt, weil die Frau das natürliche passive Gefäß ist und die Muter Erde repräsentiert.

Bei einigen Ritualen kann eine nackte Frau als Altar unzweckmäßig sein, so daß sie bekleidet oder halb verdeckt werden sollte. Wenn eine Frau das Ritual allein durchführt, ist keine Frau als Altar nötig. Wenn keine Frau als Altar dient, kann die Fläche, auf der sie sonst liegt, zum platzieren anderer Ritualgegenstände genutzt werden. Für Gruppenrituale mit vielen Teilnehmern kann ein trapezoider Altar von 3-4 Fuß Höhe und 5,5 bis 6 Fuß Länge gebaut werden, auf dem die nackte Frau liegen soll. Falls dies zu unpraktisch ist oder bei privaten Zeremonien kann eine erhöhte Fläche benutzt werden. Wenn eine Frau als Altar dient, werden die anderen Gegenstände auf einen Tisch in Reichweite des Priesters gestellt.

SYMBOL DES BAPHOMET

Das Symbol des Baphomet wurde von den Tempelrittern verwendet, um Satan darzustellen. Im Laufe der Zeit wurde dieses Symbol mit vielen verschiedenen Namen bezeichnet.

Darunter sind: Der Bock von Mendez, die Ziege mit den tausend Jungen, der schwarze Bock, der Judas Bock und wohl am zutreffendsten, der Sündenbock.

Der Baphomet repräsentiert die Kräfte der Finsternis, kombiniert mit der Fruchtbarkeit des Bocks von Mendez. In seiner „reinen” Form zeigt das Pentagramm die Figur eines Menschen, der von den fünf Spitzen eines Sterns umfasst wird – drei zeigen nach oben, zwei zeigen nach unten, wodurch das Wesen des Menschen symbolisiert wird. Im Satanismus wird das Pentagramm auch verwendet, aber da der Satanismus die fleischlichen Triebe des Menschen bzw. das Gegenteil der geistigen Wesensart repräsentiert, wurde das Pentagramm umgedreht, wodurch es sic perfekt dem Kopf des Bocks anpaßt – seine Hörner, die die Dualität verkörpern, zeigen herausfordernd nach oben; die anderen drei Spitzen sind invers und verneinen die Dreifaltigkeit. Die hebräischen Zeichen im äußeren Kreis rings um das Symbol stammen aus den magischen Texten der Kabbala und bedeuten „Leviathan”, die Schlange des wässerigen Abyssos, was mit Satan gleichgesetzt wird. Diese Zeichen stehen jeweils über den fünf Spitzen des Pentagramms.

Das Symbol des Baphomet wird an der Wand über dem Altar angebracht.

KERZEN

Die Kerzen, die bei einem satanischen Ritual verwendet werden, repräsentieren das Licht Luzifers – den Lichtträger, die Erleuchtung, die lebende Flamme, brennendes Verlangen und die Flammen der Hölle.

Für ein satanisches Ritual sollen nur schwarze und weiße Kerzen benutzt werden. Nimm niemals mehr als eine weiße Kerze, aber so viele schwarze Kerzen wie notwendig sind, um den Ritualraum zu erhellen. Mindestens eine schwarze Kerze wird links auf den Altar gestellt. Sie repräsentiert die Kräfte der Finsternis und den Pfad zur Linken. Weitere schwarze Kerzen werden da aufgestellt, wo sie zur Beleuchtung benötigt werden. Eine weiße Kerze wird rechts auf den Altar gestellt und repräsentiert die Heuchelei der „Weißlichtmagier” und der Anhänger des Pfades zur Rechten.

Schwarze Kerzen werden für die Macht und den Erfolg der Teilnehmer des Rituals verwendet und zum Verbrennen der Pergamente mit den Gesuchen der Teilnehmer. Die weiße Kerze wird zur Vernichtung von Feinden eingesetzt. Pergamente, auf denen Flüche stehen, werden in der Flamme der weißen Kerze verbrannt.

GLOCKEN

Der grelle Klang der Glocke zeigt Beginn und Ende des Rituals an. Der Priester läutet die Glocke neunmal, dreht sich dabei gegen den Uhrzeigersinn und lenkt den klang in die vier Himmelsrichtungen. Dies geschieht einmal bei Beginn des Rituals, um die Luft von
allen äußeren Geräuschen zu reinigen, und einmal zum Schluss des Rituals, um seine Wirkung zu verstärken, und mit dem Zeichen der Entweihung das Ende anzuzeigen.

Die Glocke sollte laut und eindringlich sein und nicht leise klingeln.

KELCH

Bei einem satanischen Ritual bedeutet symbolisiert der Kelch den Kelch der Extasse. Der Kelch sollte möglichst aus Silber sein, wenn kein Silberkelch verfügbar ist, kann auch einer aus anderem Metall, Glas oder Ton benutzt werden – alles außer Gold. Gold wird immer mit Weißlichtmagiern und dem Himmelreich in Verbindung gebracht.

Zuerst trinkt der Priester aus dem Kelch, dann sein Assistent. Bei privaten Ritualen leert derjenige, der die Zeremonie durchführt, den Kelch.

ELIXIER

Die stimulierende Flüssigkeit, das Lebenselixier, das die Heiden tranken, wurde von den Christen zum heiligen Messwein verfälscht. Ursprünglich wurde der Alkohol in heidnischen Ritualen zur Entspannung getrunken, und um die Emotionen der Teilnehmer der Zeremonie zu vertiefen. Der Satanismus opfert seinen Gott nicht, wie das andere Religionen tun. Der Satanist praktiziert keine solche form des symbolischen Kannibalismus, sondern führt den von den Christen verwendeten Messwein wieder seinem ursprünglichen Zweck zu – der Stimulierung der für ein satanisches Ritual notwendigen Gefühle. Es muß nicht Wein sein – jedes anregende Getränk, das den Gaumen kitzelt, ist geeignet.

Das Lebenselixier wird aus dem Kelch der Ekstase, wie oben beschrieben, unmittelbar nach der Anrufung Satans getrunken.

SCHWERT

Das Schwert der Macht symbolisiert aggressive Kraft und dient als Verlängerung und Verstärkung des Armes, mit dem der Priester Gesten macht und in die vier Himmelsrichtungen zeigt. Es ist eine Parallele zu dem Zauberstab bei anderen magischen Ritualen.

Das Schwert wird vom Priester gehalten. Während der Anrufung Satans zeigt er damit auf das Symbol des Baphomet. Es wird außerdem, wie in den 11 Schritten des Rituals be- schrieben, bei der Anrufung der vier Fürsten der Hölle eingesetzt. Der Priester durchsticht mit dem Schwert die Pergamente mit den Gesuchen, wenn diese vorgetragen wurden, und hält sie über die Flamme zum Verbrennen. Beim Anhören der Gesuche und beim Wiederholen berührt der Priester mit dem Schwert die Köpfe der Teilnehmer (in traditioneller „Ritter-Manier”).

Wenn bei einem privaten Ritual kein Schwert verfügbar ist, kann auch ein langes Messer oder ein Stock verwendet werden.

PHALLUS

Der Phallus ist ein heidnisches Fruchtbarkeitssymbol, das Zeugung, Manneskraft und Aggression bedeutet. Dies ist ein weiterer Gegenstand, der blasphemisch verfälscht wurde, um ihn den schuldgeplagten Zeremonien der Christenheit anzupassen. Der Phallus ist eine ehrliche Version des Aspergills oder „Weihwasserwedels” der katholischen Kirche – welch eine Metamorphose des gemeinen Penis!

Zur Segnung des Hauses wird der Phallus von einem Assistenten des Priesters in beide Hände genommen und systematisch zweimal in die vier Himmelsrichtungen geschüttelt.

Jedes phallische Symbol kann verwendet werden. Ist keines vorhanden, kann es aus Gips, Holz, Ton, Wachs etc. hergestellt werden. Der Phallus ist nur bei Gruppenritualen notwendig.

GONG

Der Gong wird zur Anrufung der Kräfte der Finsternis benutzt. Er wird immer dann einmal geschlagen, wenn die Teilnehmer die Worte des Priesters „Heil Satan” wiederholt haben. Ein Gong ist nur bei organisierten Gruppenritualen notwendig. Wegen des besseren Klangs sollte ein Konzertgong verwendet werden, aber wenn keiner verfügbar ist, kann auch jeder andere Gong mit vollem, tragenden Klang genommen werden.

PERGAMENT

Pergament wird wegen seiner organischen Eigenschaften verwendet, die den Elementen der Natur entsprechen. Entsprechend der satanischen Überzeugung wird nur Pergament aus der Haut von Schafen verwendet, die zu Ernährungszwecken geschlachtet wurden. Ein Tier wird niemals geschlachtet, um es als ganzes oder Teile davon bei Ritualen einzusetzen. Wenn derartiges Pergament aus geschlachteten Schafen nicht erhältlich ist, kann auch unliniertes Papier verwendet werden.

Das Pergament ist das Hilfsmittel, um die geschriebenen Botschaften oder Gesuche von der Flamme der Kerze verzehren zu lassen und in den Äther hinaus zusenden. Das Gesuch wird auf Pergament oder Papier geschrieben, vom Priester laut vorgelesen und anschließend in der Flamme einer schwarzen oder wei0en Kerze verbrannt – je nach Inhalt des Gesuchs. Vor dem Beginn eines Rituals werden die Flüche auf der rechten Seite des Priesters,, die Zaubersprüche und Segnungen auf der linken Seite platziert.


 

bruce

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