NICHT ALLE VAMPIRE SAUGEN BLUT!

NICHT ALLE VAMPIRE SAUGEN BLUT!

Satanismus bedeutet Verantwortung gegenüber den Verantwortungsvollen anstatt Sorge um psychische Vampire!

Viele Menschen auf dieser Erde pflegen die Kunst, anderen grundlos das Gefühl zu geben, sie seinen für sie verantwortlich oder ständen in ihrer Schuld. Der Satanismus kennt das wahre Gesicht dieser Blutsauger. Psychische Vampire sind Individuen, die anderen ihre Lebenskraft rauben. Dieser Menschentyp ist in allen Bereichen der Gesellschaft zu finden. Sie erfüllen keinen nützlichen Zweck in unserem Leben und werden weder von uns geliebt noch sind sie wahre Freunde. Und trotzdem fühlten wir uns bisher für diese psychischen Vampire verantwortlich, ohne zu wissen warum.

Wenn du glaubst, das Opfer eines solchen Zeitgenossen geworden zu sein, kannst du dies mit ein paar einfachen Regeln herausfinden. Gibt es jemanden, den du oft anrufst oder besuchst, obwohl du es eigentlich gar nicht willst, es aber trotzdem tust, weil du dich sonst schuldig fühlst? Oder ertappst du dich dabei, wie du ständig jemanden einen Gefallen tust, der dich gar nicht offen darum bittet, sondern es nur andeutet? Diese psychischen Vampire wenden oft die umgekehrte Taktik an, indem sie sagen: „oh, ich kann dich wirklich nicht bitten, das für mich zu tun” – und du wirst folglich darauf bestehen, es zu tun. Diese psychischen Vampire würden dich niemals um etwas bitten. Das wäre viel zu offensichtlich. Sie lassen ihre Wünsche einfach dezent durchblicken und werden somit nicht als Nervensägen empfunden. Es würde ihnen „niemals in den Sinn kommen, jemandem zur Last zu fallen” und sie sind immer bereit, ihr Los zu akzeptieren – nach außen hin!

Ihre Sünden bestehen nicht darin, etwas zu begehen, sondern etwas zu unterlassen. Es ist nicht das, was sie sagen, sondern das, was sie nicht sagen, das dir das Gefühl gibt, du seiest ihnen etwas schuldig. Sie sind viel zu gerissen, um dich offen um etwas zu bitten, weil sie wissen, daß du dich darüber ärgern würdest und einen konkreten und berechtigten Grund hättest, sie abzuweisen.

Viele dieser Leute haben besondere „Merkmale”, die ihre Abhängigkeit von dir noch ein- leuchtender und zwingender machen. Viele psychische Vampire sind gebrechlich (oder behaupten es zu sein), oder sie sind „geistig oder emotional gestört”. Andere heucheln Unwissenheit oder Unfähigkeit, damit du aus Mitleid – oder öfter noch vor lauter Verzweiflung – die Sachen selber erledigst.

Der traditionelle Weg, einen Dämonen oder ein Elementarwesen zu bannen ist, sie als das zu erkennen, was sie sind, und auszutreiben. Diese modernen Dämonen und ihre Methoden zu erkennen, ist das einzige Mittel gegen ihren verheerenden Einfluß auf dich.

Die meisten Menschen nehmen das heuchlerische Wesen dieser auf passive Weise bösartigen Individuen nur deshalb für bare Münze, weil sie nie auf ihre heimtückischen Schachzüge aufmerksam gemacht wurden. Sie glauben einfach, daß diese „armen Seelen” weniger Glück gehabt haben als sie selbst und haben daher das Gefühl, ihnen helfen zu müssen, wo sie nur können. Es ist dieses fehlgeleitete Verantwortungsgefühl (oder das grundlegende Gefühl von Schuld), das die „Nächstenliebe”, von der diese Parasiten profitieren, steigert!

Der psychische Vampir kann nur deshalb existieren, weil er sich geschickt gewissenhafte, verantwortungsvolle Leute als Opfer aussucht – Menschen, die ihre „moralischen Verpflichtungen” sehr ernst nehmen.

Manchmal werden wir anstatt von Einzelpersonen von einer Gruppe von Menschen vampirisiert. Jede Organisation, die Spenden sammelt, sei es eine wohltätige Stiftung, ein Gemeinderat, ein religiöser oder bruderschaftlicher Verein, sucht sich sorgfältig einen Menschen als Vorsitzenden oder Geschäftsführer aus, der dazu geeignet ist, anderen das Gefühl der Schuld zu geben. Die Aufgabe dieses Vorsitzenden ist es, uns einzuschüchtern, bis wir zuerst unsere Herzen und dann unsere Brieftaschen diesem „guten Menschen” öffnen, wobei nie erwähnt wird, daß sie ihre Zeit oftmals nicht kostenlos opfern, sondern einen fetten Lohn für ihren „noblen Taten” erhalten. Sie sind Meister im Spiel mit dem Mitleid und der Rücksichtsnahme verantwortungsvoller Menschen. Wie oft sehen wir kleine Kinder, die von diesen selbstgerechten üblen Kerlen vorgeschickt werden, um dem Gutwilligen mühelos eine Spende zu entlocken. Wer kann schon dem unschuldigen Charme eines Kindes widerstehen?

Es gibt zwar Menschen, die nur glücklich sind, wenn sie geben können, aber es sind nicht viele, die zu dieser Kategorie gehören. Leider wird oft von uns verlangt, Dinge zu tun, von denen wir glauben, daß man sie nicht von uns verlangen sollte. Für einen pflichtbewußten Menschen ist es schwierig, zwischen freiwilliger und aufgedrängter Wohltätigkeit zu unterscheiden. Er will tun, was richtig und gerecht ist und findet es verwirrend, sich entscheiden zu müssen, wem er helfen soll, und in welchem Umfang Hilfe berechtigterweise von ihm erwartet werden darf.

Jeder muß für sich selbst entscheiden, welche Verpflichtungen er gegenüber seinen Freunden, seiner Familie und der Gesellschaft hat. Bevor man seine Zeit und sein Geld denjenigen opfert, die nicht zur Familie und zum engeren Freundeskreis gehören, muß man entscheiden, was man abgeben kann, ohne seine Nächsten zu benachteiligen. Hierzu gehört auch, bei denen, die einem viel bedeuten, an sich selbst zu denken. Man muß sorgfältig die Berechtigung einer Bitte und die Persönlichkeit oder Motivation des Bittenden prüfen.

Es ist extrem schwierig „Nein sagen” zu lernen, wenn man sein ganzes Leben lang „Ja” gesagt hat. Aber wenn man nicht ständig ausgenutzt werden will, muß man lernen, unter bestimmten Umständen „Nein” zu sagen. Wer zulässt, daß psychische Vampire sich allmählich in seinem Alltagsleben einnisten, hat bald kein Privatleben mehr – und das ständige Gefühl der Verantwortung ihnen gegenüber wird seine Energien erschöpfen.

Ein psychischer Vampir sucht sich zum Aussaugen immer jemanden aus, der relativ zufrieden mit seinem Leben ist – jemand, der glücklich verheiratet ist, zufrieden mit seiner Arbeit ist und im Großen und Ganzen gut mit der Welt, in der er lebt, zurechtkommt. Die Tatsache, daß der psychische Vampir sich glückliche Menschen als Opfer aussucht, zeigt, daß ihm dies alles fehlt; und er wird alles tun, was er kann, um Ärger und Zwietracht zwischen seinem Opfer und den Menschen, die es gern hat, zu schüren.

Deshalb sei vorsichtig bei jedem, der keine richtigen Freunde und kein wirkliches Interesse am Leben hat (außer an Dir). Er wird dir wahrscheinlich sagen, daß er sehr wählerisch bei der Auswahl seiner Freunde ist, oder daß er nicht leicht Freundschaften schließt, da er besonders hohe Anforderungen an seine Gefährten stellt (um Freunde zu gewinnen und zu behalten, muß man gewillt sein, einen Teil von sich zu geben – aber dazu ist der psychische Vampir nicht fähig). Und er wird eilig hinzufügen, daß du jede seiner Abforderungen erfüllst, und daß du eine wahrhaft große Ausnahme unter den Menschen bist – du bist einer der wenigen, die seiner Freundschaft würdig sind.

Um nicht verzweifelte Liebe (die auch sehr selbstsüchtig ist) mit psychischem Vampirismus zu verwechseln, muß man den großen Unterschied zwischen beiden klarstellen. Der einzige Weg, festzustellen, ob man vampirisiert wird, ist, das was man jemandem gibt, dem gegenüberzustellen, was man von ihm bekommt.

Manchmal sind einem die Verpflichtungen lästig, die die Angehörigen, ein naher Freund oder gar der Arbeitgeber einem auferlegen, aber bevor man diese Menschen als psychische Vampire abstempelt, muß man sich fragen: „Was bekomme ich dafür als Gegenleistung?” Wenn deine Frau oder Geliebte darauf besteht, daß du sie oft anrufst, du aber auch von ihr verlangst, daß sie dir über die Zeit, die ihr nicht zusammen verbringt, Rechenschaft ablegt, mußt du einsehen, daß das eine Situation des Gebens und des Nehmens ist. Auch wenn ein Freund häufig zu unpassender Zeit anruft und um Hilfe bittet, von dem du aber auch manchmal dringend Hilfe benötigst, so ist das ein fairer Tausch. Wenn dich dein Arbeitgeber fragt, ob du ein wenig mehr tun könntest als normalerweise in deinem Arbeitsbereich von dir verlangt wird, aber andererseits darüber hinwegschaut, daß du gelegentlich zu spät kommst oder er dir bei Bedarf freigibt, dann hast du sicher keinen Grund, zu klagen und dich von ihm ausgenutzt zu fühlen.

Es ist jedoch Vampirismus, wenn du unaufhörlich zu etwas aufgefordert wirst oder ständig jemand etwas von dir erwartet, der selbst immer gerade dann andere „dringende Verpflichtungen” hat, wenn du ihn um einen Gefallen bittest.

Viele psychische Vampire schenken dir materielle Dinge in der Absicht, daß du das Gefühl hast, ihnen eine Gegenleistung zu schulden, und binden dich so an dich. Der Unterschied zwischen deinem und ihrem Geben besteht darin, daß deine Gegenleistung nicht von materieller Art sein muß. Sie wollen, daß du dich ihnen gegenüber verpflichtet fühlst und wären sehr enttäuscht und sogar verärgert, wenn du versuchen würdest, ihnen materielle Dinge zurückzuzahlen. Genau genommen hast du „deine Seele” an sie verkauft, und sie erinnern dich ständig an die Schuld, die du ihnen gegenüber hast, indem sie sie nicht erwähnen.

Für einen wahren Satanisten ist der einzige Weg, mit psychischen Vampiren zu verkehren, sich dumm zu stellen und so zu tun, als wären sie tatsächlich uneigennützig und würden wirklich keine Gegenleistung erwarten. Erteile ihnen eine Lehre, indem du liebenswürdig annimmst, was sie dir geben. Du mußt ihnen so laut dafür danken, daß alle es hören und dann gehst du weg! So gehst du als Sieger aus der Angelegenheit hervor. Was können sie schon sagen? Aber wenn sie von dir unvermeidlich erwarten, daß du ihre Großzügigkeit honorierst (das ist der harte Teil!), dann sage „Nein” – aber, wie gesagt, liebenswürdig. Wenn sie merken, daß du ihnen aus den Krallen fällst, werden zwei Dinge geschehen. Zuerst werden sie den „Niedergeschlagenen” spielen, in der Hoffnung, daß ein altes Gefühl von Pflicht und Mitleid wiederkommt, und wenn (falls) dies nicht so ist, werden sie ihr wahres Gesicht zeigen und böse und rachsüchtig werden.

Wenn du sie erst einmal bis zu diesem Punkt getrieben hast, kannst du so tun, als wärst du gekränkt. Schließlich hast du ja nichts Falsches getan – du hattest nur zufällig „wichtige Verpflichtungen”, als sie dich brauchten, und da ja keine Gegenleistung für ihre Geschenke erwartet wurde, gibt es schließlich keinen Grund zur Verärgerung.

Normalerweise merkt der Vampir, wenn seine Methoden entdeckt worden sind und wird nicht länger auf der Sache herumreiten. Er wird seine Zeit nicht weiter mit dir vergeuden, sondern sich sein nächstes ahnungsloses Opfer suchen.

Es kommt jedoch vor, daß der Vampir nicht ohne weiteres locker lässt und alles nur Mögliche versuchen wird, um dich zu quälen. Er kann viel Zeit darauf verwenden, denn wenn er erst einmal zurückgewiesen worden ist, wird er alles andere (das wenige andere, das er sonst noch hat) vernachlässigen, um ununterbrochen auf Rache zu sinnen, auf die er ein Recht zu haben glaubt.

Aus diesem Grund ist es das Beste, einer Bekanntschaft mit Menschen dieser Art von Anfang an aus dem Weg zu gehen. Du fühlst dich von ihrer „Schmeichelei” und ihrer Abhängigkeit von dir am Anfang vielleicht geehrt, und du findest ihre materiellen Geschenke reizvoll, aber später wirst du alles vielfach zurückzahlen müssen.

Verschwende deine Zeit nicht auf Menschen, die dich letztendlich zerstören, sondern konzentriere dich stattdessen auf diejenigen, die deine Verantwortung ihnen gegenüber zu schätzen wissen und sich dir gegenüber auch verantwortlich fühlen.

Und wenn du ein psychischer Vampir bist – dann höre zu! Nimm dich vor dem Satanisten in Acht – er ist bereit und gewillt, dir voller Schadenfreude den sprichwörtlichen Pfahl ins Herz zu rammen!

bruce

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