RELIGIÖSE FEIERTAGE

RELIGIÖSE FEIERTAGE

Der höchste aller Feiertage der satanischen Religion ist der eigene Geburtstag. Dies steht in direktem Widerspruch zum heiligsten der heiligen Tage anderer Religionen, die einen bestimmten Gott anbeten, den sie als ihr Ebenbild in anthropomorpher Form erschaffen haben, und dadurch zeigen, daß sie ihr Selbstbewußtsein gar nicht begraben haben.

Der Satanist denkt: „Warum sollte man nicht so ehrlich sein und den Gott, den man sich vorstellt, als sich selbst vorstellen.” Jeder Mensch ist ein Gott, wenn er sich selbst als Gott anerkennt. So feiert der Satanist seinen eigenen Geburtstag als wichtigsten Feiertag des Jahres. Bist du denn nicht glücklicher über deine Geburt als über die Geburt von jemandem, den du überhaupt nicht kennst? Oder, mal abgesehen von den religiösen Feiertagen, warum sollte man dem Geburtstag eines Präsidenten oder irgend einem Datum der Geschichte mehr Aufmerksamkeit schenken als dem Tag, an dem wir auf diese großartigste aller Welten gekommen sind?

Selbst wenn einige von uns nicht gewollt oder zumindest nicht geplant waren, sind wir doch froh, hier zu sein, auch wenn es sonst niemand ist! Du solltest dir auf die Schulter klopfen, dir kaufen, worauf du Lust hast, dich behandeln wie den König (oder Gott), der du bist, und Deinen Geburtstag so aufwendig und prunkvoll wie nur möglich begehen.

Nach dem eigenen Geburtstag sind die Walpurgisnacht und Halloween oder All Hallows’ Eve (Vorabend von Allerheiligen) die beiden wichtigsten Feiertage.

St. Walpurgis – auch Walpurga oder Walburga, je nach Epoche und Region, wurde in Sussex gegen Ende des siebten oder Anfang des achten Jahrhunderts geboren und in Winburn, Dorset, erzogen, wo sie, nachdem sie den Schleier nahm, 27 Jahre lang blieb. Sie zog dann, auf Drängen ihres Onkels, St. Bonifazius und ihres Bruders St. Willibald, mit einigen Nonnen nach Deutschland, wo sie religiöse Ansiedlungen gründete. Ihre erste Niederlassung war in Bischofsheim in der Diözese von Mainz, und zwei Jahre später (754 A.D.) wurde sie Äbtissin des Benediktinerinnenklosters in Heidenheim, in der Diözese von Eichstadt, Bayern, die ihrem Bruder Willibald unterstellt war. Dort wurde zur gleichen Zeit ein anderer ihrer Brüder, Winnebald, Vorsteher eines Mönchsklosters. Als er 760 starb, wurde sie seine Nachfolgerin und führte die Oberaufsicht über beide Häuser bis zu ihrem Tod am 25. Februar 779. Ihre Reliquien wurden nach Eichstadt gebracht und in einer Höhle begraben, aus der eine Art bituminöses Öl austrat, später bekannt als Walpurgisöl, dem man eine wundersame Wirkung gegen Krankheiten nachsagte. Die Höhle wurde zum Wallfahrtsort und Eine große Kirche wurde an dieser Stelle gebaut. Man gedenkt ihrer zu verschiedenen Gelegenheiten, hauptsächlich aber am 1. Mai, der auf das Datum eines früheren heidnischen Festes fällt. All dieses langatmige Geschwafel wurde erstaunlicher- weise für notwendig gehalten, um den Fortbestand des wichtigsten heidnischen Festes des Jahres zuzulassen – den großartigen Höhepunkt der Frühjahrs-Tagundnachtgleiche!

Der Vorabend des 1. Mai ist dafür bekannt, daß alle Dämonen, Gespenster, Schreckgespenster und weiße Frauen hervorkommen und ihre wilden Gelage abhalten, und damit die Verwirklichung der Frühjahrs-Tagundnachtgleiche symbolisieren.

Halloween – All Halllows’ Eve oder All Saint’s Day – fällt auf den 31. Oktober oder 1. November. Ursprünglich war All Hallows’ Eve eines der großartigen Bauernfeste in Britannien zur Zeit der Druiden. In Schottland bedeutete es den Zeitpunkt, wenn die Geister der Toten, die Dämonen, Hexen und Zauberer ungewöhnlich lebhaft und gnädig sind. Paradoxerweise war All Hallows’ Eve auch die Nacht, in der junge Leute magische Rituale vollzogen, um ihre zukünftigen Lebenspartner zu bestimmen. Die Dorfjugend beging den Abend mit viel fröhlichem Getöse und lustvoller Feierei, aber die älteren Menschen trafen Vorkehrungen, ihre Häuser vor den bösen Geistern, Hexen und Dämonen zu schützen, die in dieser Nacht außergewöhnliche Kräfte hatten.

Die Sonnenwenden und Tagundnachtgleichen werden auch gefeiert, weil sie den ersten Tag der Jahreszeiten ankündigen. Der Unterschied zwischen einer Sonnenwende und einer Tagundnachtgleiche ist sematisch und definiert die Beziehung zwischen Sonne, Mond und den Fixsternen. Die Sonnenwende bezieht sich auf Sommer und Winter; die Tagundnachtgleiche auf Frühling und Herbst. Die Sommersonnenwende ist im Juni und die Wintersonnenwende im Dezember. Die Herbst-Tagundnachtgleiche ist im September und das Frühlings-Äquinoktium im März. Sowohl die Tagundnachtgleichen als auch die Sonnenwenden variieren um ein oder zwei Tage von Jahr zu Jahr, abhängig von jeweiligen Mondzyklus, aber normalerweise fallen sie auf den 21. oder 22. des Monats. Fünf oder sechs Wochen nach diesen Tagen werden die sagenhaften satanischen Feiern zelebriert.

bruce

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.